Die Vorherrschaft des Autos beenden
 
     
Gethsemaneplatz    
               
 

Freitag 28.5.2010 - 11 bis 20Uhr

Kinderfest zum Weltspieltag an der Gethsemanekirche

Wo würdest Du spielen?

Platz, Park, Spiel- oder Parkplatz?
Leben und Spielen rund um die Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg

Am 28. Mai 2009 feierten wir auf dem Gethsemanekirchplatz den “Weltspieltag” der in diesem Jahr das Thema „Spielen an ungewöhnlichen Orten“ hatte. Die AG Gethsemaneplatz der CARambolagen setzt sich dafür ein, diesen Stadtraum als Lebens-, Aufenthalts- und Spielort für Kinder und Erwachsene zurückzugewinnen.

Die Greifenhagener- und Gethsemanestraße in Berlin Prenzlauer Berg bilden mit der Kirche in der Mitte einen außergewöhnlich schönen Stadtraum - der 365 Tage im Jahr zum Abstellen von leblosem Blech benutzt wird.

Früher waren in Berlin vor allem die Nebenstraßen ein ganz gewöhnlicher Spielort für Kinder. Ausgewiesene Spielplätze waren selten, die Straßen dafür aber frei von geparkten Autos und viel weniger und langsamer befahren.

Das Wort “Gethsemane” ist aramäischen Usrsprungs und bedeutet “Ölpresse”, nach der einer der berühmtesten Gärten der Welt benannt ist: der mit Olivenbäumen (Ölbäumen) bestandene “Garten Gethsemane”, in dem Jesus in der Nacht vor seiner Keuzigung Zuflucht fand.

Gethsemane im Prenzlauer Berg bietet dagegen kaum Zuflucht. Es gibt so gut wie keinen Raum zum Verweilen, abgesehen von dem winzigen Spielplatz im Schutzkäfig. Der Rest ist ein”Park”platz zum Abstellen von über 200 Autos. Eine skandalöse Degradierung dieses Ortes!

  • Wir fordern einen würdevollen und zeitgemäßen Stadtraum rund um die Gethsemanekirche, wo Kinder PLATZ zum Spielen haben und Erwachsene etwas Ruhe finden können.

  • Wir fordern die Rückgewinnung des öffentlichen Raumes für MENSCHEN und nicht für Transportgeräte die die meiste Zeit ungenutzt herumstehen.

  • Wir fordern die Einrichtung eines Car-Sharing-Systems innerhalb des S-Bahn-Ringes nach dem “Car2Go”-Prinzip von Daimler, um den öffentlichen Raum von herumstehenden Fahrzeugen zu entlasten.
    » www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,624828,00.html

  • Wir fordern den Bau von Parkhäusern, um die Straßen von parkenden Autos zu befreien und den Bürgern die bisher noch auf ein Auto angewiesen sind einen Parkplatz zu gewährleisten.

  • Wir fordern die Umsetzung und Förderung alternativer Transport- und Verkehrskonzepte damit der öffentliche Stadtraum wieder zum Lebensraum wird.

Wir freuen uns über jede Hilfe!

Kontakt:

Cornelia Dittrich   » gethsemaneplatz@carambolagen.de

» Radio-Bericht vom Weltspieltag an der Gethsemanekirche